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Philipp Studer

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Messier 16 (Adlernebel) im Sternbild Schlange von Philipp Studer. Belichtungszeit: 31x30 Sekunden (bei ISO 1000)


Obwohl auf dem Bild zuerst der rötliche Emissionsnebel mit seinen gewaltigen Türmen aus Gas und Staub («Elefantenrüssel») auffällt, wurde Messier 16 von historischen, Beobachtern als offener Sternhaufen entdeckt und katalogisiert. Gemeint sind die hellen Sterne, die in den Nebel eingebettet sind. Erst rund 150 Jahre nach seiner Entdeckung, sahen die Beobachter 1895 auf Fotografien auch den dahinterliegenden Nebel. Der Sternhaufen ist zwischen 5'500 und 7'500 Lichtjahren von der Erde entfernt. Er gehört zu den jüngsten Sternhaufen innerhalb unserer Galaxis. Seine jüngsten Haufenmitglieder sind nur gerade 1-2 Millionen Jahre alt. Der Emissionsnebel besitzt einen Durchmesser von 40-60 Lichtjahren. In den markanten Säulen aus Gas und Staub, die jeweils rund 1 Lichtjahr Länge besitzen, entstehen momentan neue Sterne.


Doppelstern Albireo im Sternbild Schwan (2019)


Vollmond vom 12. September 2019 (99,7% beleuchtet) aus der Stadt Solothurn heraus fotografiert. 20 Bilder gestackt, bearbeitet mit PixInsight. (Datei als JPG)

Vollmond vom 12. September 2019 (99,7% beleuchtet) aus der Stadt Solothurn heraus fotografiert. 20 Bilder gestackt, bearbeitet mit PixInsight. (Datei als PNG)

Ab und zu fliegt die Internationale Raumstation ISS von der Schweiz aus gesehen direkt vor dem Erdmond durch und ist dann als dunkler Fleck vor der Mondscheibe sichtbar. Der Transit dauert rund 3 Sekunden! Um das Schauspiel zu filmen, muss ein passender Standort für die Kamera ausgewählt und der Aufnahmezeitpunkt präzise getimed werden. Gelungen ist dies beim ISS-Transit vom 16. September 2019. Die zirpenden Grillen in der Umgebung und die dunklen Schleierwolken vor dem Mond passen auch gut dazu.


 
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